XRP steckt gerade in einer spannenden Zwischenphase: Kurzfristig sorgt das Marktumfeld für Unruhe, gleichzeitig treibt das Ökosystem auf dem XRP Ledger (XRPL) konkrete technische Upgrades voran. Im Zentrum steht dabei weniger der Zahlungsverkehr, sondern der Ausbau Richtung „Finanz-Infrastruktur“ für institutionelle Nutzer. Welche Bausteine dafür 2026 wirklich entscheidend werden, zeichnet sich bereits ab.
Warum der Markt trotzdem wackelt
Laut dem Quelltext wurde die jüngste Kursdynamik vor allem von zwei Faktoren geprägt: makroökonomischem Gegenwind und „forced deleveraging“ im Krypto-Derivatemarkt – also erzwungenen Positionsauflösungen bei gehebelten Trades. Das sorgt typischerweise für sprunghafte Bewegungen, unabhängig davon, wie sich die Technik im Hintergrund entwickelt.
Ein Blick auf die bereitgestellten Daten unterstreicht die angespannte Lage: Trotz einer positiven Tagesbewegung liegt XRP auf 30 Tage deutlich im Minus und notiert am 52‑Wochen‑Tief. Der RSI von 28,8 signalisiert zudem ein stark überverkauftes Niveau.
XRPL 2026: Mehr als nur Payments
Der Schwerpunkt für Beobachter ist die Weiterentwicklung des XRP Ledgers zu einer breiteren, institutionstauglichen Finanzplattform. Ripple skizziert dafür eine 2026‑Roadmap mit mehreren Elementen, die vor allem auf regulierungskonforme Nutzung und neue On‑Chain‑Finanzfunktionen zielen.
Konkret genannt werden:
– Native Lending-Funktionen (inklusive eines geplanten Lending-Protokolls)
– Permissioned Markets für regelkonformen Handel in kontrollierten Umgebungen
– Tokenisiertes Collateral als Baustein für besicherte Transaktionen
– XRPL v3.1.0 mit nativen Credit Markets, u.a. für „managed liquidity pools“ und Laufzeitkredite
– Confidential Transfers via Zero‑Knowledge‑Proofs, um institutionellen Transaktionen mehr Privatsphäre zu geben
Die Stoßrichtung ist klar: mehr Nutzen, mehr Werkzeuge, mehr Andockpunkte für professionelle Marktteilnehmer.
Regulierung und Termine: Europa im Blick
Auch regulatorisch gab es zuletzt Fortschritte, die Ripple als Basis für europäische Expansion nutzt. Genannt werden eine EMI-Lizenz in Luxemburg sowie Genehmigungen im Vereinigten Königreich. Zudem bringt das Beilegen des SEC-Verfahrens im August 2025 aus Sicht des Marktes mehr Klarheit als in den Jahren zuvor.
Kurzfristig richten sich die Augen auf zwei Termine:
– 11.–12. Februar 2026: „XRP Community Day“ (virtuelles Global-Event) mit Ripple-Führung und Gästen u.a. von Grayscale und Gemini, mit Fokus auf Strategie 2026, Adoption und XRPL‑Nutzen.
– 12. Februar 2026: Geplante Aktivierung der Token‑Escrow‑Amendment, die die Unterstützung unterschiedlicher Token‑Typen im Ledger ausweiten soll.
Parallel wird der institutionelle DeFi‑Ansatz praktisch getestet: Evernorth (mit bedeutender XRP‑Treasury) habe laut Quelltext signalisiert, das kommende Lending-Protokoll nutzen zu wollen. Und: Die Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA) gilt als Trend, der dem XRPL aufgrund seines Compliance‑Fokus Rückenwind geben könnte – auch wenn die RWA‑Präsenz on‑chain derzeit noch am Anfang steht.
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