Der Kurs von XRP steht unter erheblichem Druck und markierte zu Wochenbeginn ein neues 52-Wochen-Tief. Doch während viele Kleinanleger nervös auf die roten Vorzeichen blicken, nutzen Großinvestoren den Rücksetzer offenbar gezielt zum Einstieg. On-Chain-Daten enthüllen eine gewaltige Transaktion, die den Kampf um eine der wichtigsten Unterstützungszonen im Chart neu entfacht.
Wale stellen sich gegen den Trend
Trotz eines Preisrückgangs von knapp 3 Prozent in den letzten 24 Stunden zeigen die Orderbücher eine ungewöhnliche Aktivität auf der Käuferseite. Daten vom 1. und 2. Februar belegen, dass eine einzelne Wallet (rGM…Q9j) innerhalb einer einzigen Stunde 120 Millionen XRP kaufte. Beim aktuellen Marktwert entspricht dies einer Investition von rund 206 Millionen US-Dollar.
Dieser massive Zukauf erfolgte genau in dem Moment, als XRP auf die Marke von 1,58 US-Dollar fiel – den tiefsten Stand seit einem Jahr. Marktbeobachter werten dies als klares Indiz dafür, dass Großinvestoren („Wale“) dieses Preisniveau verteidigen wollen. Diese These wird durch weitere Daten gestützt: Seit dem 1. Januar 2026 wurden 42 neue Wallets erstellt, die jeweils mehr als eine Million XRP halten.
Gemischte Signale bei ETFs und Angebot
Die Marktstimmung wird derzeit durch widersprüchliche Faktoren beeinflusst. Auf der einen Seite verzeichneten XRP-ETFs in der Woche bis zum 30. Januar Nettoabflüsse in Höhe von 52,26 Millionen US-Dollar. Dies trübt das kurzfristige Bild, darf jedoch nicht über den langfristigen Trend hinwegtäuschen: Seit ihrer Einführung im November 2025 haben diese Fonds insgesamt weit über eine Milliarde US-Dollar eingesammelt.
Zusätzlich sorgt die Angebotsseite für Diskussionen. Ripple führte am 1. Februar seine programmierte monatliche Treuhand-Freigabe (Escrow) durch, bei der eine Milliarde XRP bewegt wurden. Auch wenn historisch gesehen oft 70 bis 80 Prozent dieser Summe wieder gesperrt werden, sorgt das kurzfristig verfügbare Angebot oft für Verunsicherung im Handel.
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Charttechnik und politische Hoffnung
Aus technischer Sicht befindet sich XRP in einer kritischen Phase. Mit dem Rutsch auf 1,58 US-Dollar testet der Kurs eine fundamentale Bodenbildung. Analysten definieren den Bereich zwischen 1,58 und 1,60 US-Dollar als entscheidende Zone, die auch mit dem exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) der letzten 33 Monate korreliert. Sollte diese Marke auf Monatsbasis nicht halten, droht ein weiteres Abgleiten in Richtung 1,25 US-Dollar. Gelingt jedoch die Verteidigung, warten erste Widerstände bei 1,75 und 2,00 US-Dollar.
Unterstützung könnte von der politischen Bühne in den USA kommen. Die Nominierung von Kevin Warsh als Vorsitzender der US-Notenbank durch Präsident Trump wird von Marktteilnehmern positiv aufgenommen, da Warsh als offen für digitale Innovationen gilt. Zudem macht der „Crypto Market Structure Bill“ im US-Senat Fortschritte, was auf mehr regulatorische Klarheit hoffen lässt.
Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf den bevorstehenden XRP Community Day am 11. Februar sowie auf die weitere Expansion von Ripple in Saudi-Arabien, die durch die Partnerschaft mit der Riyad Bank vorangetrieben wird.
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