Großinvestoren standen am Krypto-Markt oft vor einem Dilemma: Wer auf traditionellen Handelsplätzen agieren wollte, musste seine digitalen Assets meist verkaufen, um anerkannte Sicherheiten in Dollar zu erbringen. Das löste unweigerlich unliebsame Steuerzahlungen aus. Ripple Prime ändert nun genau diese Mechanik für XRP und verleiht dem Token damit einen handfesten Nutzen im institutionellen Handel.
Wie Mike Higgins, CEO der Brokerage-Sparte Ripple Prime, kürzlich bestätigte, können institutionelle Kunden ihre Bestände ab sofort direkt als Sicherheit (Collateral) hinterlegen. Im Gegenzug erhalten sie Kredite in US-Dollar für weitere Handelsaktivitäten, beispielsweise an der Chicago Mercantile Exchange (CME). Der Zwang zur Liquidierung der Kryptowährung entfällt komplett. Das schont nicht nur die Bilanz der Unternehmen, sondern vermeidet auch steuerlich relevante Verkaufsereignisse und erhöht die Kapitaleffizienz der Akteure erheblich.
Entlastung für den Markt
Diese strategische Neuausrichtung könnte mittelfristig die Angebotsdynamik verändern. Wenn große Kapitalgesellschaften ihre Token als Margin hinterlegen, statt sie zur Liquiditätsbeschaffung auf den Markt zu werfen, entzieht das dem Handel faktisch Verkaufsdruck. Aktuell notiert der Token bei 1,46 US-Dollar und verzeichnete auf Wochensicht ein moderates Plus von gut 5 Prozent. Ein sinkender Verkaufsdruck durch institutionelle Halter bietet dem Kurs potenziell mehr Stabilität.
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Gleichzeitig tritt die Entwicklung Spekulationen entgegen, Ripple würde sich nach der Übernahme des Prime-Brokers Hidden Road im vergangenen Jahr nur noch auf den hauseigenen Stablecoin RLUSD konzentrieren. Die explizite Einbindung als besichernder Basiswert macht die Kryptowährung stattdessen zu einem integralen Bestandteil der Kredit- und Margin-Finanzierung innerhalb des Ripple-Ökosystems.
Brücke zu dezentralen Finanzen
Zusätzlich baut das Unternehmen die Verbindungen in den Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi) weiter aus. Durch die im Vormonat erfolgte Integration des dezentralen Derivate-Protokolls Hyperliquid können institutionelle Kunden nun On-Chain-Liquidität nutzen. Sie profitieren dabei von einem zentralisierten Risikomanagement, das direkt durch ihre Krypto-Einlagen abgesichert wird. Damit etabliert Ripple Prime ein hybrides Modell, das die technischen und regulatorischen Hürden zwischen dem traditionellen Fiat-System und den Krypto-Märkten für Großanleger abbaut.
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