XRP: On-Chain-Aktivität um 85 Prozent gefallen
Die UBS steigt mit XRP-Positionen ein, während die Nutzeraktivität auf dem Ledger massiv sinkt. Politische Weichenstellungen könnten neue Impulse geben.

Kurz zusammengefasst
- UBS meldet Beteiligung an XRP-ETFs
- Netzwerkaktivität bricht drastisch ein
- Politische Unterstützung durch CLARITY Act
- XRP-Kurs unter Druck bei 1,39 Dollar
Große Banken greifen zu. Das Netzwerk selbst verliert an Fahrt. Bei Ripple klaffen institutionelle Akzeptanz und reale Nutzung derzeit weit auseinander. Die Schweizer Großbank UBS meldet erste XRP-Positionen. Parallel dazu bricht die Aktivität auf der hauseigenen Blockchain massiv ein.
Institutionelles Interesse wächst
Eine aktuelle Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC belegt den Einstieg. UBS hält rund 197.000 Anteile am Volatility Shares XRP ETF. Der Wert liegt bei etwa 1,5 Millionen US-Dollar. Hinzu kommt eine kleine Position im Grayscale XRP Trust. Marktbeobachter werten dies als wichtigen Schritt in Richtung Legitimität.
Ripple-Chef Brad Garlinghouse treibt diese Entwicklung aktiv voran. Auf der Konferenz Consensus Miami betonte er die Strategie seines Unternehmens. Ripple baut eine Brücke zwischen traditioneller Finanzwelt und Blockchain. Das Ziel: Institutionelle Anleger sollen XRP verstärkt als Sicherheit auf Finanzplattformen hinterlegen.
Washington macht Tempo
Rückenwind kommt aus der Politik. Das Weiße Haus drängt auf einen schnellen Abschluss des sogenannten CLARITY Acts. Dieses Gesetz soll die Aufsicht zwischen SEC und CFTC klar aufteilen. Patrick Witt vom Beraterstab des Präsidenten skizzierte einen straffen Zeitplan.
Bereits im Mai debattiert der Bankenausschuss des Senats den Entwurf. Im Juni folgt die Abstimmung. Bis zum amerikanischen Unabhängigkeitstag soll das Repräsentantenhaus das Gesetz verabschieden. Garlinghouse sieht in den kommenden Wochen ein kritisches Zeitfenster für den Erfolg.
Nutzerbasis schrumpft massiv
Abseits der politischen Bühne zeigt der XRP Ledger deutliche Schwächen. Die organische Netzwerknutzung geht stark zurück. Aktuelle Daten von Glassnode belegen einen Einbruch bei neuen Adressen. Täglich entstehen nur noch rund 2.700 neue Wallets.
Das entspricht einem Rückgang von 85 Prozent gegenüber dem Höchststand im Dezember 2024. Damals verzeichnete das Netzwerk noch 18.000 neue Adressen pro Tag.
Auch das aktive Angebot sinkt drastisch. Das tägliche Transfervolumen fiel von 7,5 Milliarden auf etwa zwei Milliarden Token. Das spekulative Interesse der vergangenen Jahre ist weitgehend verflogen.
Der XRP-Kurs notiert aktuell bei 1,39 US-Dollar. Seit Jahresbeginn steht damit ein Minus von knapp 26 Prozent zu Buche. Die Marke von 1,38 US-Dollar dient derzeit als wichtige technische Unterstützung. Fällt der Startschuss für den CLARITY Act im Senat, könnte dies dem Kurs neue Impulse liefern.
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