XRP kämpft aktuell mit einer schwierigen Marktphase und ist deutlich unter die psychologisch wichtige Marke von 2,00 US-Dollar gerutscht. Doch während Kleinanleger zunehmend nervös reagieren und technische Indikatoren zur Vorsicht mahnen, zeigt sich bei institutionellen Investoren ein gegenläufiger Trend. Nutzen Großanleger die aktuelle Schwäche gezielt zum Einstieg, während der breite Markt verkauft?
Warnsignale aus dem Netzwerk
Der aktuelle Kurs von 1,90 US-Dollar spiegelt die Unsicherheit wider, die den Markt in dieser Woche erfasst hat. Verantwortlich für den jüngsten Rücksetzer, der den Preis zeitweise bis auf 1,81 US-Dollar drückte, sind vor allem schwächelnde On-Chain-Daten. Die Anzahl der aktiven Adressen auf dem XRP-Ledger ist spürbar gesunken, was auf eine abnehmende Netzwerkaktivität hindeutet.
Zusätzlich zeigen Daten von CryptoQuant einen Anstieg der XRP-Bestände auf großen Börsen wie Binance. Wenn Anleger ihre Coins auf Handelsplattformen verschieben, deutet dies oft auf Verkaufsabsichten hin. Parallel dazu ist das sogenannte „Open Interest“, also die Summe der offenen Terminkontrakte, zurückgegangen. Dies signalisiert, dass sich viele private Händler aus dem Markt zurückziehen.
Massive Zuflüsse durch Großanleger
Im starken Kontrast zur Stimmung der Kleinanleger steht das Verhalten institutioneller Investoren. Trotz – oder gerade wegen – der sinkenden Kurse verzeichnete Bitwise Zuflüsse von über 3,43 Millionen US-Dollar in seine XRP-Produkte. Seit dem 23. Januar summieren sich diese Zuflüsse auf beachtliche 1,36 Milliarden US-Dollar.
Auch die sogenannten „Wale“ nutzen die Gelegenheit: Marktbeobachtungen zeigen eine signifikante Akkumulation von Coins im Bereich um 1,88 US-Dollar. Ein besonders deutliches Signal für das langfristige Vertrauen liefert zudem Evernorth. Das Unternehmen plant den Aufbau einer institutionellen XRP-Treasury mit einem Volumen von über einer Milliarde US-Dollar, um Erträge durch Lending und DeFi-Strategien zu generieren.
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Fundamentale Fortschritte
Abseits der täglichen Preisschwankungen wird das Ökosystem konsequent weiterentwickelt. Ripple konnte kürzlich strategische Partnerschaften mit Jeel (dem Innovationsarm der Riyad Bank) und DXC Technology vermelden, um die Blockchain-Technologie tiefer im Bankensektor zu verankern. Auch das Weltwirtschaftsforum (WEF) hob kürzlich die Rolle des XRP-Ledgers bei der Tokenisierung von realen Vermögenswerten hervor.
Für das laufende Jahr 2026 steht zudem eine ambitionierte Roadmap an. Geplant sind neue Funktionen zum Schutz der Privatsphäre sowie die Einführung vertraulicher „Multi-Purpose Tokens“ im ersten Quartal, was die Attraktivität für institutionelle Nutzer weiter steigern dürfte.
Regulierung als Zünglein an der Waage
Die weitere Kursentwicklung dürfte maßgeblich von der regulatorischen Klarheit in den USA abhängen. Der im Senat diskutierte „Digital Asset Market CLARITY Act“ könnte XRP endlich den notwendigen rechtlichen Status als Nicht-Wertpapier bestätigen. Zudem steht Ripples Antrag auf ein Konto bei der Federal Reserve sowie eine nationale Banklizenz noch aus – eine Genehmigung würde das Netzwerk endgültig im traditionellen Finanzsystem etablieren und könnte die aktuelle Konsolidierungsphase beenden.
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