XRP: Trump-Order öffnet Fed-Zugang
Eine neue Executive Order prüft Zugang zu Fed-Zahlungssystemen. Ripple könnte davon profitieren, während XRPL-Upgrades und ETF-Zuflüsse den Kurs stützen.

Kurz zusammengefasst
- Trump-Order prüft Fed-Zugang für Fintechs
- XRPL Version 3.2.0 mit KI-Sicherheitstests
- XRP-ETFs verzeichnen 9,47 Mio. Dollar Zufluss
- Kurs konsolidiert nahe der 1,30-Dollar-Marke
Die Trump-Administration greift tief ins US-Finanzsystem ein. Eine neue Executive Order namens „New Fintech Order“ vom 23. Mai 2026 fordert eine Überprüfung der Zugangskriterien zu Fedwire und FedNow – den zentralen Zahlungsinfrastrukturen der US-Notenbank. Für Ripple könnte das der lang ersehnte Durchbruch sein. Das Unternehmen hatte bereits 2025 einen Federal Reserve Master Account beantragt, bislang ohne Entscheidung.
Bisher sind diese Systeme fast ausschließlich bundesversicherten Banken vorbehalten. Die Order stellt nun die Frage, ob diese Regeln in einer Ära digitaler Echtzeitabwicklung noch zeitgemäß sind. Direkter Zugang zu Fed-Rails würde Ripple erlauben, Transaktionen ohne Zwischenbanken abzuwickeln – und XRP als Brückenliquidität innerhalb des modernisierten US-Zahlungssystems zu positionieren. Eine Genehmigung ist noch nicht erfolgt, aber der politische Rahmen verschiebt sich.
Technik: XRPL 3.2.0 kommt
Parallel zur Regulierungspolitik treiben die Entwickler das XRP Ledger technisch voran. Am 23. Mai wurde Version 3.2.0 angekündigt, die auf das für den 27. Mai geplante Update 3.1.3 folgt. Die neue Version setzt auf KI-gestützte „Red-Team“-Tests und erweiterte Bug-Bounty-Programme, um die Sicherheit zu erhöhen. Zudem soll die Plattform besser für Real-World-Asset-Tokenisierung und DeFi-Anwendungen gerüstet werden – genau in einer Phase, in der das Netzwerk hohe Auslastung und komplexe Smart-Contract-Deployments bewältigt.
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Institutionelle Zuflüsse trotz Kursflaute
Während der XRP-Kurs seit Wochen seitwärts läuft, sammeln Institutionen weiter Anteile. Am 22. Mai verzeichneten Spot-XRP-ETFs einen Nettozufluss von 9,47 Millionen Dollar, getrieben allein vom Franklin XRP ETF (XRPZ), der kumuliert jetzt 390 Millionen Dollar eingesammelt hat. Insgesamt liegen die kumulierten Zuflüsse aller XRP-ETFs bei 1,407 Milliarden Dollar – rund 1,36 Prozent des gesamten ETF-Sektors.
Der Kurs selbst konsolidiert seit vier Monaten zwischen 1,31 und 1,36 Dollar und notiert aktuell bei 1,37 Dollar. Damit hält er sich knapp über der wichtigen Unterstützung bei 1,30 Dollar, bleibt aber unter seinen 50- und 100-Tage-Durchschnitten (je 1,40 Dollar). Der 200-Tage-Schnitt liegt bei 1,70 Dollar – ein deutlicher Abstand nach unten. On-Chain-Daten zeigen, dass Anleger XRP von Börsen wie Binance abziehen. Institutionelle scheinen sich für langfristige Strukturveränderungen zu positionieren, nicht für kurzfristige Spekulation.
Ausblick
Am 27. Mai steht das XRPL-Update 3.1.3 an, das die Stabilität des Netzwerks weiter erhöhen soll. Entscheidender ist jedoch der politische Prozess: Der CLARITY Act zur digitalen Vermögenswerte-Klarheit liegt im Senatsausschuss. Und die Executive Order könnte Ripple tatsächlich einen Platz an den Fed-Rails verschaffen – oder nicht. Das Verfahren ist noch offen, die Richtung aber ist gesetzt.
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