XRP: Vier bis acht Milliarden ETF-Zuflüsse möglich

Brad Garlinghouse sieht Ripple an einem Wendepunkt. Auf der Consensus 2026 in Miami nannte der CEO die kommenden zwei Wochen entscheidend. Es geht um den CLARITY Act. Das Gesetz könnte XRP als digitale Ware einstufen. Scheitert der Vorstoß im Senat, droht jahrelanger Stillstand.
Das Ringen im Senat
Das Repräsentantenhaus hat das Gesetz bereits im Juli 2025 verabschiedet. Im Senatsausschuss für Bankwesen blockiert die Bankenlobby das Vorhaben. Ein neuer Kompromiss soll den Knoten nun lösen. Die Zeit drängt. Der Ausschuss muss den Text vor der Sitzungspause am 21. Mai absegnen. Verstreicht die Frist, beginnt der Gesetzgebungsprozess nach den Wahlen von vorn. Das betonte US-Senatorin Cynthia Lummis in Miami.
Milliarden für XRP-ETFs
Analysten blicken gespannt auf die Abstimmung in Washington. Geoffrey Kendrick von Standard Chartered rechnet mit massiven Effekten. Ein Fortschritt im Ausschuss könnte bis zu acht Milliarden Dollar an neuen ETF-Zuflüssen freisetzen. Die Bank macht das Gesetz zur Hauptbedingung für ihr aktuelles Kursziel von 2,80 Dollar.
Ausbau der Infrastruktur
Parallel dazu treibt Ripple den institutionellen Ausbau voran. Die US-Bankenaufsicht OCC hat dem Unternehmen eine bedingte Zulassung als nationale Trust-Bank erteilt. Damit darf Ripple künftig digitale Vermögenswerte für institutionelle Kunden verwahren. Ein Antrag auf ein Konto bei der US-Notenbank läuft bereits. Gelingt dieser Schritt, wäre Ripple das erste Krypto-Unternehmen mit vollständiger US-Bankintegration.
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Harter Widerstand im Chart
Am Kryptomarkt spiegelt sich die Anspannung wider. Der XRP-Kurs notiert aktuell bei 1,41 US-Dollar. Seit Jahresbeginn steht ein deutliches Minus auf der Kurstafel. Die Marke von 1,45 Dollar erweist sich dabei als massive Hürde.
Viermal prallte der Kurs in diesem Jahr dort bereits ab. Der Grund liegt in der Anlegerstruktur. Viele Investoren haben ihre Token knapp unter diesem Preisniveau erworben. Gewinnmitnahmen an dieser Schwelle deckeln jeden Ausbruchsversuch.
Die Entscheidung fällt in der Woche des 11. Mai. Dann steht das kritische Markup im Senatsausschuss an. Passiert der CLARITY Act diese Hürde, fällt das wichtigste regulatorische Hindernis für XRP. Blockiert die Bankenlobby das Gesetz erneut, rückt rechtliche Klarheit in weite Ferne.
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