Die Aktie des norwegischen HR-Dienstleisters Zalaris zeigt sich nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen für Q2 2025 in beeindruckender Verfassung. Das Unternehmen überzeugte am 29. August mit einem zweistelligen Umsatzwachstum von 12 Prozent auf 362 Millionen norwegische Kronen – und das bei gleichzeitig stark verbesserten Margen.
Besonders erfreulich: Die operative Marge (EBIT) schnellte um satte 55 Prozent nach oben auf 44 Millionen Kronen. Das entspricht einer Marge von 12,1 Prozent – ein Anstieg um 3,3 Prozentpunkte im Jahresvergleich. Ein klares Signal dafür, dass die Effizienzmaßnahmen der vergangenen Monate greifen.
Managed Services als Wachstumstreiber
Das Kerngeschäft mit verwalteten Dienstleistungen erwies sich einmal mehr als zuverlässiger Wachstumsmotor. Mit einem Plus von 15,4 Prozent auf 280 Millionen Kronen macht dieser Bereich mittlerweile 77 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Die Kundenbindung bleibt mit einer Netto-Umsatz-Retention von 103 Prozent stark.
Geografisch zeigt sich ein gemischtes Bild: Während Großbritannien und Irland mit 26 Prozent Wachstum glänzen konnten, legten die DACH-Region und Nordeuropa mit 14 beziehungsweise 12 Prozent solide zu. Das Beratungsgeschäft hingegen wuchs nur moderat um 1,6 Prozent auf 82 Millionen Kronen.
Strategische Weichenstellung abgeschlossen
Eine wichtige Meldung kam aus der strategischen Überprüfung des Unternehmens: Nach monatelanger Prüfung verschiedener Übernahmeangebote entschied sich Zalaris gegen einen Verkauf. CEO Hans-Petter Mellerud begründete dies mit der Unterbewertung der eingegangenen Angebote.
Stattdessen setzt das Unternehmen auf beschleunigtes organisches Wachstum. Das ehrgeizige Ziel: Bis 2028 sollen zwei Milliarden Kronen Umsatz erreicht werden – ein Jahr früher als ursprünglich für 2026 geplant waren bereits 1,5 Milliarden Kronen angepeilt.
Cashflow und Bilanz überzeugen
Die finanzielle Entwicklung stimmt optimistisch. Der operative Cashflow explodierte regelrecht von 18,4 auf 61,9 Millionen Kronen im Jahresvergleich. Trotz einer Dividendenzahlung von 0,90 Kronen je Aktie konnte die Verschuldung weiter reduziert werden.
Die Nettoverschuldung sank auf 217,1 Millionen Kronen, was einer Verschuldungsquote von nur noch 0,8 entspricht. Diese solide Basis gibt dem Unternehmen Spielraum für weitere Wachstumsinvestitionen.
Mit bereits unterzeichneten Neuverträgen im Wert von über 75 Millionen Kronen jährlich ist das Fundament für die kommenden Quartale gelegt. Die Zalaris-Aktie handelte zuletzt bei 79,80 Kronen – noch deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 88 Kronen.
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