Zinzino setzt seine beeindruckende Wachstumsstory fort. Nach einem Umsatzsprung von 56 Prozent im zweiten Quartal bestätigt der heute veröffentlichte Zwischenbericht: Die schwedische Gesundheitsfirma navigiert geschickt durch ihre aggressive Expansionsstrategie. Doch können die ehrgeizigen Übernahmen das Tempo halten?
Übernahme-Offensive trägt Früchte
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 791 Millionen SEK Gesamteinnahmen im zweiten Quartal – ein Anstieg von 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für das erste Halbjahr summiert sich das Wachstum sogar auf 58 Prozent bei einem Gesamtumsatz von 1.514,7 Millionen SEK.
Der Motor hinter dieser Entwicklung? Eine Serie strategischer Zukäufe, die das Unternehmen konsequent vorantreibt. Drei Übernahmen in diesem Jahr zeigen die Entschlossenheit des Managements:
• Zurvita Inc. (USA) – Erschließung des amerikanischen Marktes
• Valentus Global Inc. (Großbritannien) – 50 Millionen SEK Vorjahresumsatz in Europa und Nordamerika
• Ecosystem SAS (Frankreich) – 20 Millionen SEK Kaufpreis für Direktvertriebsexpertise
CEO setzt auf vertikale Integration
„Dieses Jahr haben wir bereits in den ersten Monaten drei Akquisitionen getätigt“, erklärt CEO Dag Bergheim Pettersen die aggressive Strategie. Besonders interessant: Die strategische Investition in die spanische Algenfabrik Xion. „Dies ist strategisch sehr wichtig, damit wir unser eigenes entwickeln können.“
Die Botschaft ist eindeutig – Zinzino will weniger abhängig von externen Lieferanten werden und gleichzeitig neue Vertriebskanäle erschließen.
Wachstumsziel pulverisiert
Das selbst gesteckte Ziel von 20 Prozent jährlichem Wachstum? Zur Makulatur geworden. Mit über 50 Prozent Plus übertrifft die Aktie alle Erwartungen deutlich. Die Expansion nach China, Neuseeland und auf die Philippinen unterstreicht den globalen Anspruch.
Wie nachhaltig ist dieser Kurs? Die Integration der Zukäufe läuft nach Unternehmensangaben planmäßig. Die bestehende Plattform soll Synergien heben und die Profitabilität steigern.
Der nächste Härtetest folgt am 19. November mit den Q3-Zahlen. Bis dahin bleibt spannend, ob das 52-Wochen-Hoch von 293 SEK vom 15. Juli erneut attackiert wird – aktuell notiert der Titel unter seinem 15-Tage-Durchschnitt.
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