Zscaler: 816 Millionen Umsatz im Q2
Zscaler transformiert sich zur KI-Plattform und steigert den Umsatz um 26 Prozent. Großkunden und neue Abrechnungsmodelle treiben das Wachstum an.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz steigt auf 816 Millionen Dollar
- 728 Großkunden mit Millionenumsatz
- KI verarbeitet eine Billion Transaktionen
- Operative Marge erreicht 22,2 Prozent
Zscaler transformiert sich vom reinen Cloud-Sicherheitsanbieter zur KI-Plattform. Während die Branche mit immer komplexeren digitalen Bedrohungen kämpft, setzt das Unternehmen konsequent auf autonome Abwehrsysteme. Dieser Strategiewechsel schlägt sich nun deutlich in den Geschäftszahlen nieder.
Umsatzsprung durch Großkunden
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stieg der Umsatz um 26 Prozent auf 816 Millionen Dollar. Besonders das Geschäft mit Großkunden treibt diese Entwicklung voran. Inzwischen generieren 728 Kunden einen jährlich wiederkehrenden Umsatz von jeweils über einer Million Dollar.
Trotz dieser operativen Dynamik bleibt die Lage an der Börse angespannt. Mit einem aktuellen Kurs von 114,50 Euro verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn ein Minus von rund 39 Prozent. Das 52-Wochen-Hoch bei 292 Euro liegt derzeit in weiter Ferne.
Abkehr von klassischen Lizenzmodellen
Die technische Basis bildet eine KI-Infrastruktur, die jährlich rund eine Billion Transaktionen verarbeitet. Diese enorme Datenmenge ermöglicht Risikoanalysen in Echtzeit. Parallel dazu löst sich Zscaler zunehmend vom klassischen Lizenzmodell pro Nutzer.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Zscaler?
Produkte abseits dieser nutzerbasierten Abrechnung machen bereits ein Viertel des neuen Auftragswerts aus. In dieser Kategorie liegen die Wachstumsraten aktuell bei über 100 Prozent. Das Unternehmen positioniert sich damit verstärkt im Bereich der automatisierten Arbeitsabläufe.
Profitabilität im Fokus
Effizienz bleibt ein zentraler Pfeiler der Strategie. Die operative Marge erreichte zuletzt 22,2 Prozent. Damit erfüllt Zscaler die internen Zielvorgaben für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wachstum und Rentabilität.
Die Free-Cashflow-Marge von über 20 Prozent unterstreicht die Fähigkeit, trotz hoher Investitionen in KI-Kapazitäten liquide Mittel zu generieren. Für die kommenden Monate wird entscheidend sein, ob die starke Cash-Generierung ausreicht, um die Bewertung im Vergleich zum Wettbewerb zu stabilisieren.
Zscaler-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Zscaler-Analyse vom 27. April liefert die Antwort:
Die neusten Zscaler-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Zscaler-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Zscaler: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...